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FI fliegt raus, wenn Dimmer eingesteckt |
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Hallo
So mal an die Elektriker im Bord
Haben von unserem Fasnachtverein (Karnevalsverein) heute die Halle geschmückt und gleichzeitug hab ich dann noch die Bühnenbeleuchtung gemacht.
Mein großer NSI Dimmer eingesteckt FI fliegt raus. Gut kanns ja mal geben, FI rein 2ten NSI Dimmer FI fliegt auch raus. Wieso kann es sein das er raus fliegt?
Muss dazu sagen unsere Halle wurde letztes Jahr general Saniert und die Elektrik wurde komplett neu gestalltet.
Last hängt noch keine dran
Sonst haben mich meine Dimmer nie im Stich gelasen.
Was kann ich jetz kurzfristig dagegen tun?
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Dj-sunwise am 06.02.2010 22:58.
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06.02.2010 22:55 |
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Laß einen Elektriker das checken.
Da liegt ein Fehler im PE/N Bereich vor.
Vermutlich in der Steckdose.
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06.02.2010 23:36 |
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Aber ich versteh nicht ganz wieso der bei beiden Dimmer raus fliegt also nicht beide gleichzeitig angeschlossen sondern beide einzeln
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06.02.2010 23:45 |
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Bei der Fehlerbeschreibung ist es immer noch sehr großes Rätselraten! Ich denke mal das es sich bei deinen Dimmer um Drehstromdimmer handelt
Ist es möglich, das die Dimmer nur über 4polige Anschlusskabel verfügen? Befinden sich den in anderen Veranstaltungsorten auch RCD in den Zuleitungen zu den Dimmern?
Einfach mal im Spannungslosen Zustand am Stecker Alle Kontakte gegen den Schutzleiter durchklingeln. Dort dürfte eigentlich kein Durchgang sein.
Wenn dort zwischen PE und dem Neutralleiter oder einer der Phasen ein Durchgang ist, solltest du einen Kollegen der vor Ort ist und sich mit der Materie auskennt einen Blick drauf werfen lassen!
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06.02.2010 23:48 |
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Ja richtig es handelt sich um Drehstrom Dimmer haben aber beide 5 Polige Kabel
Werde ich mal am Montag probiern
Ja werde mal am Montag dem Elektriker anrufen der die Halle gemacht hat.
Sind noch ein paar komische sachen, die ganzen Kraftstromsteckdosen also 4 x 32A und 2 x 16A hängen alle an dem selbem FI mit 40A, irgendswie komisch gerhört zwar nicht hierher aber muss mal gesagt werden
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Dj-sunwise am 07.02.2010 00:03.
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07.02.2010 00:02 |
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Was sind denn das für NSI-Dimmer?
Ich hab auch zwei solche Kisten. Sind aus USA.
Bei mir sind in jeder Kiste 2 Dimmerteile mit je 4 Kanälen - d.h. von 3 Phasen sind nur 2 benutzt. (Ist tödlich für ne gleichmäßige Phasenauslastung - eigentlich bräuchte man 3 von den Kisten...)
Ich hab mit meinen noch nie Probleme an 30mA-RCDs gehabt.
Folgende Theorie:
In Deinen Dimmern ist irgendwas verquer angeschlossen. (Vielleicht arbeitet ein Dimmerteil zwischen L1 und N, der andere zwischen L2 und PE? Tun tut das, wenn kein FI davor ist - natürlich absolut verboten).
Die Halle wurde generalsaniert? Vielleicht wurden dann erst RCDs eingebaut?
Das mit den Steckdosen und dem vorgeschalteten RCD riecht komisch (ein 40A / 30 mA RCD ist ausreichend für einen 32er oder zwei 16er CEE).
Ein Klassiker ist: es werden an eine 32er Zuleitung sowohl ein CEE 32er als auch zwei 16er (mit den passenden Untersicherungen) installiert. Man kann dann ENTWEDER ein mal CEE 32 ODER zwei mal CEE 16 benutzen. Eine E-Fachkraft der V-Technik weiß damit umzugehen. (Wink mit dem Zaunpfahl)
Wird doch nicht die absolute Sparvariante sein? In 4 Ecken 32er, aber man darf nur einen davon auslasten?
Ich bezweifle, dass der Fehler in der Zuführung ist. Gewerke dieser Größenordnung werden i.d.R. korrekt abgenommen. Fehler dieser Art würden da auffallen.
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07.02.2010 00:44 |
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Ja es sind die NSI DDS 9600 mit 6 Kanal a 2400 Watt
so groß ist die Halle nicht glaube nicht das da was ordentlich abgenommen wurde
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07.02.2010 00:58 |
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Zitat: Original von Dj-sunwise
so groß ist die Halle nicht glaube nicht das da was ordentlich abgenommen wurde
Nenene, wenn das generalsaniert wurde, ist eine Abnahme gemacht worden. Mal ne CEE nachgerüstet passiert schon ohne, aber ne ganze E-Installation... Das läuft selbst auf dem Dorf nach den offiziellen Regeln.
Ich fürchte der Fehler liegt im Dimmer und dann gehört da mal ne E-Fachkraft dran.
Und selbst wenn's fehlerhaft wäre, dann wär's immer noch Deine Aufgabe, die Steckstellen zu prüfen, bevor Du Deine (ebenso sauber geprüfte) Anlage dranhängst. (BGV C1, §27(2) )
Da Du ja schnell zum Ziel kommen musst - Fachmann vor Ort holen. Messen geht so schlecht über's Forum.
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07.02.2010 01:55 |
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So danke für eure Antworten
Hab heut morgen im Elektiker angerufen und der kam denn auch sofort.
Die alte Notstrombatterie hat irgend wie Spannung auf den Null gebracht und somit auch den FI ausgelöst
Und die Elektrik wurde nicht abgenommen da dieses Projekt noch nicht fertig ist
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09.02.2010 13:51 |
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Zitat: Original von Dj-sunwise
So danke für eure Antworten
Hab heut morgen im Elektiker angerufen und der kam denn auch sofort.
Der wird's gerochen haben...
Zitat:
Die alte Notstrombatterie hat irgend wie Spannung auf den Null gebracht und somit auch den FI ausgelöst
Na - dann hat sich's doch gelohnt, den Fachmann ran zu lassen. Auf so was muss man erst mal kommen!
Zitat:
Und die Elektrik wurde nicht abgenommen da dieses Projekt noch nicht fertig ist
Das sagt mir, dass es sehr wohl noch zu machen ist. Ich überlege gerade, ob man das mit einem VDE 0610er Prüfer festgestellt hätte. Der N war wohl nicht spannungsfrei gegen PE. Das müsste eigentlich als Fehler feststellbar sein. Fühlt sich für das Messgerät wie eine Berührspannung an.
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09.02.2010 15:10 |
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Theoretisch kannst du das mit einem VDE 0100 / 600 Messgerät feststellen, wobei die Berührungsspannung UF oder UL zwischen L und PE gemseen wird. Kommt allerdings drauf an wie hoch die Spannung ist, da einige Messgeräte nur einen fest definierten Wert für die max. zulässige Berührungsspannung haben (50V) und die Toleranzen der Messgeräte meißtens nicht sehr klein sind.
Grenzwerte laut VDE sind für normale Anlagen UL max. 50V
und für Anlagen mit besonderer Gefährdung UL max. 25V
Die Genauigkeit der Messgeräte wird mit + - 30% angenommen.
Das bedeutet bei normalen Anlagen UL max. 38V (gemessen)
und bei besonders gefährdeten Anlagen UL max. 19V (gemessen)
Kleiner Ausflug in die VDE 
Gruß Daniel
__________________ Im Falle eines Falles klebt Gaffa wirklich alles

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Soundman am 09.02.2010 16:57.
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09.02.2010 16:43 |
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Thanx! Hat mir das Nachschlagen in der Norm und der Bedienungsanleitung des Testers erspart.
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09.02.2010 17:33 |
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:) kein Problem hatte das noch im Kopf weil ich letzte Woche VDE Prüfung für den Meister hatte.
Gruß Daniel
__________________ Im Falle eines Falles klebt Gaffa wirklich alles

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09.02.2010 17:42 |
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Auch eine Normale Überprüfung des CEE Anschlusses hätte dir weitergeholfen.
Dabei nimmst du einen normalen zweipoligen Spannungsprüfer (Duspol) und misst die Kupplung folgend durch:
1. Phase L1 gegen L2 und L3 messen = 400V
2. Phase L2 gegen L1 und L3 messen = 400V
3. Phase L3 gegen L1 und L2 messen = 400V
4. Phase L1 gegen N = 230V
5. Phase L2 gegen N = 230V
6. Phase L3 gegen N = 230V
7. Phase L1 gegen PE = RCD löst aus
8. Phase L2 gegen PE = RCD löst aus
9. Phase L3 gegen PE = RCD löst aus
10. N gegen PE = 0V und RCD löst nicht aus
Die Anschlussbelegung beim RCD sollte folgend aussehen:
Die Ausbeulung an der Kupplung wo später der Nupsi des Steckers eingeschoben wird zeigt nach unten.
DArüber befindet sich der PE. Dann kommen von Links, gegen den Urzeigersinn die Phasen L1, L2 und L3 und der Neutralleiter N. (In der Regel!)
--------------L2------------L3
--------L1------------------------N
---------------------PE
Hättest du die ganze SAche so nachgemessen, hättest du den Fehler selbst schon mal feststellen können. Ändert zwar nichts daran, das der Elektriker kommen muss, aber man weiß schon mal bescheid. Zudem sollte man diese Prüfung immer bei Fremden Anschlüssen vornehmen. Denn auch dieser Fall zeigt, das nicht immer alles abgenommen sein muss. Blöd wenn der ganze F.O.H. abraucht.
@ Daniel: Beziehen sich die 50V für normale Anlagen nur auf Wechselspannung oder auf beide Spannungen? GLeichstrom ist doch bei ca. 120V angesiedelt. (Nur interessehalber)
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Answer to life, the universe and everything = 42 - Google hats gesagt!
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09.02.2010 20:11 |
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Na dann erklär mal bitte warum im Fall 7,8 und 9 der RCD auslösen sollte, bei einer Messung mit einem Spanngsprüfer ?
__________________ MagicQ User Forum
www.chamsys.de
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09.02.2010 20:17 |
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@7Schlaefer: Er meint wenn er mit nem Duspol (2 Phasiger Spannungsprüfer) mißt und über die Testtasten des Duspol´s auslößt. Bei normaler Messung ohne zuschalten des Lastkreises (Tasten am Duspol) beim Duspol fällt der RCD auch nicht raus.
@Fender: Die 50V beziehen sich auf Wechselspannung.
Wo in Oldenburg arbeitest du denn ? Bin noch bis Ende Februar am Bfe.
Gruß Daniel
__________________ Im Falle eines Falles klebt Gaffa wirklich alles

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Soundman am 09.02.2010 21:44.
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09.02.2010 21:41 |
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@Soundman: Die Welt ist klein ; - ) Coole sache. Bin Azubi bei der Weser-Ems Halle, quasi bei der BFE um die Ecke. Was machste den auf der BFE?
Das mit dem Duspol und der Taste hatte ich vergessen. Ein Einpoliger Spannungsprüfer ist nicht wirklich sinnvoll bei diesen Tests.
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Answer to life, the universe and everything = 42 - Google hats gesagt!
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Fender am 09.02.2010 23:05.
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09.02.2010 23:00 |
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Zitat: Original von Fender
[...]Hättest du die ganze SAche so nachgemessen, hättest du den Fehler selbst schon mal feststellen können. Ändert zwar nichts daran, das der Elektriker kommen muss, aber man weiß schon mal bescheid. Zudem sollte man diese Prüfung immer bei Fremden Anschlüssen vornehmen. ...
Danke, Fender für die Zusammenstellung. Sollte man sich einlaminieren und an den zweipoligen Spannungsprüfer (aka Duspol) binden.
(BGV C1, §27(2) ): Die Prüfung MUSS gemacht werden. (Ist eine Aussenpoduktion, da temporäres Netz und keine Festinstallation) Aber wer hat schon die notwendige Fachkunde und das passende Prüfgerät dabei...
Der vorliegende Fehler dürfte in der Standard-Fehlersuche (selbst eines routinierten V-Elektrikers) erst mal zum Schulterzucken führen.
Der einpolige Spannungsprüfer ist zwar eine Möglichkeit, um bei einem aktiven Kreis festzustellen, wo der Aussenleiter ist. Um die Spannungsfreiheit nach VDE 105 festzustellen ist er ungeeignet (die Glimmleuchte könnte kaputt sein, die Person könnte so isoliert stehen, dass nicht mal der geringe Strom fließen kann, die Umgebungshelligkeit ist zu hoch, um die Glimmleuchte deutlich zu erkennen...) Wie vieles: Auf eigene Gefahr benutzen. Ich hab meine alle weggeworfen bzw. nutze sie nur noch als Schraubendreher in garantiert spannungsfreien Situationen.
Soundman: Wenn Du alles so gewusst hast, dürfte die Prüfung wohl ein Klacks gewesen sein :-)
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10.02.2010 00:48 |
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